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Einführung. Wissenschaftlicher Nachwuchs: Unwucht im System korrigieren

Martin Schulze Wessel Die Lage an den deutschen Hochschulen ist, auch in den Geisteswissenschaften, in vielerlei Hinsicht gut: Der Spezialisierungsgrad der Forschung ist hoch, Forschungsmittel stehen durch die nationalen und europäischen Förderinstitutionen in beträchtlichem Maße zur Verfügung, und man kann an fast allen deutschen Universitäten wieder gebührenfrei studieren. Im Vergleich mit vielen anderen europäischen Ländern …

Pluralität und Differenzierung in den Karrierewegen: Viele Wege sollten nach Rom führen, aber nicht alle

Dagmar Ellerbrock und Martin Jehne Die Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses hat sich seit den 1990er Jahren in mancher Hinsicht verschlechtert. Das späte Eintrittsalter in eine unbefristete Position, das schon lange ein Merkmal des deutschen Wissenschaftssystems darstellt, ist unverändert, vielleicht sogar noch hinausgeschoben. Die erheblich angewachsenen Möglichkeiten, auf Drittmittelprojekten eine Finanzierung für einige Jahre zu ergattern, …

Nachwuchspflege

Werner Plumpe Derzeit wird wieder einmal über die Lage des Nachwuchses an den Universitäten diskutiert und wieder wird nicht über das eigentliche Problem geredet, sondern so getan, als gehe es um soziale Fragen. Doch ist das im Kern unzutreffend, weil im Fall der Universitäten akademische Probleme vorrangig sind. Worum geht es? Gemessen an der Zahl …

Wissenschaft braucht Wettbewerb und keine Planstellen

Ulrike Ludwig Die Situation des akademischen Nachwuchses wird seit einigen Jahren intensiv diskutiert und sie gilt vielen vor allem als eins: als prekär! Die Zuspitzung auf diese Formel hat zweifellos dazu beigetragen, die mitunter schwierige Situation von Akademikern und Akademikerinnen vor »dem Ruf« stärker ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit zu rücken. Und wohl auch deshalb …